Rating-Verbesserung


Bilanzpolitische Maßnahmen hatten in der Vergangenheit oftmals den einzigen Zweck, Steuern zu sparen.

Die Kreditkonditionen waren maßgeblich von den vorhandenen Sicherheiten abhängig und die Bonitätseinstufung des Unternehmens hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Fremdkapitalkosten.

Seit der Einführung von Base II haben sich die Ziele der Bilanzpolitik verschoben. Ein gutes Rating führt zu Wettbewerbsvorteilen im Bereich Finanzierung und ist somit das Ziel aller Unternehmen, die für ihre weitere Entwicklung Kapital benötigen.

Mittels Rating soll die Bonität eines Unternehmens ermittelt werden. Diese Einschätzung erfolgt durch die Analyse quantitativer und qualitativer Faktoren.

Beispielhafte Auswirkungen bzw. Maßnahmen zur Ratingverbesserung:

▪ Verbesserung der EK-Quote
▪ Verkauf nicht betriebsnotwendigen Vermögens
▪ Sale und lease back
▪ Reduktion von Vorräten und Forderungen
▪ Off-Balance-Finanzierungen
▪ Factoring
▪ Erhöhung des Jahres-Cashflow
▪ Abbau der Nettoverschuldung
▪ Verschiebung des Bilanzstichtages

Die Rating-Note hat zukünftig einen hohen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit. Daher sind unternehmerischen Entscheidungen – insbesondere in den Bereichen Investitionen und Finanzierung – immer auch im Hinblick auf deren Einfluss auf die Rating-Note zu treffen.


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